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Aluminium Guss

 

 

Oben sehen Sie Aluminium-Guss in seiner typischen Form.

Um einen Aluguss herzustellen, ist es notwendig Aluminium das in verschiedenen Legierungen vorliegt einzuschmelzen. Einmal geschmolzen kann man durch unterschiedliche Beimengungen von anderen Legierungen in das flüßige Aluminium. Je nachdem welches Material man beimengt, beeinflusst man außerdem die Eigenschaften des Stoffes. Wichtige Eigenschaften, weshalb man es auch in der Wirtschaft verwendet sind unter anderem Härte und Vibrationsfestigkeit.
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Verarbeitung

Nach dem Einschmelzen und dem Vermengen mit entweder Magnesium, Kupfer oder Silicium kommt es zum Giessen. Auch hier kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Der wohl gebrauchlichste Druck ist der Druckguss. Dieses Verfahren wird für die Massenproduktion von Konstruktionsteilen verwendet. Geeignet ist Aluminium für dieses Verfahren durch seinen niedrigen Schmezpunkt. Bei hohem Druck wird das flüssige Aluminium in eine Gußform gedruckt und erhartet dann. Ein weiteres Verfahren ist der Strangguss, bei dem flüssiges Aluminium in eine Gußbramme gegeben wird. Nach einem Glühen und einem Abfräsen wird das Material gewalzt. Eine Alternative, falls Spannungen auftreten, stellt der Kokillenguss dar. Nachteil dieser Methode ist allerdings die niedrigere Produktivität und die höhere Gefahr der Lunkerbildung. Bei diesem Verfahren wird die Schmelze uber eine sogenannte Kokille, eine Art Einguss in die Form gegossen. Damit können bis zu 100.000 Güße getätigt werden, wobei das bereits an die Grenzen der Wirtschaftlichkeit stößt.

Durch diese Gießverfahren wird in erster Linie Platz und Aufwand eingespart. Außerdem kommt es zu einer vollmechanisierten Ausführung der Methode durch Robotereinsatz, was Arbeitsplätze einspart und das Verfahren standartisiert. Man erhält außerdem eine sehr glatte Oberfläche aufrund einer Formschlichtung. Geringe Wanddicken können weiterhin hergestellt werden. Bei allen Verfahren besteht die Form aus Stahl und bildet das genaue Gegenteil des hergestellten Produkts. Die Form besteht aus zwei Teilen, die nach dem Erstarren des Materials abgelöst werden können.

Um den Vorgang des Giessens durchführen zu können, ist es notwendig, dass die Form vorgewärmt wird. Heiz- und auch Kühlgeräte kommen zu diesem Zweck zum Einsatz. Das Eingießen in die Form geschieht noch ohne Druck. Treibende Kraft dabei ist der Strömungsdruck. Die genaue Ausfüllung der Form geschieht durch den hydrostatischen Druck. Nach der Befüllung ist der hydostatische Druck, der auf die Form wirkt.

Wo ist Aluguss zu finden?

Aus dem Haushalt kennt man Aluminiumgusserzeugnisse vor allem als Kopftöpfe. Um diese ästhetisch schönen Töpfe nach dem Guß fertig zu stellen, bedarf es nach dem Guß erstmal eines gründlichen Putzens. Oftmals wird es von Sandstrahlmaschinen übernommen. So werden Gussfehler beseitigt und das Produkt erstrahlt in seiner besten Form. Um diese Art der Herstellung von Aluminiumprodukten zu machen, braucht man eine spezielle Ausbildung. Auch in den folgenden Generationen wird diese Form der Herstellung weitergegeben werden. Eine oftmals verwendete Legierung besteht aus Silicium und Kupfer im Verhältnis 9 zu 3. Diese Mischung ist sehr gut aushärtbar und kann gut nachbearbeitet werden. So hat jede Methode ihre Vor- und Nachteile, die je nach Bedarf ausgesucht werden kann.

Aluminium-Guss findet man wirklich über all. In Autos werden viele Teile aus Alu-Guss verbaut. Aluminium hat zum einem den Vorteil dass es leicht ist, so sparen die Autobauer gewicht, zum anderen ist es ein guter Wärmeleiter und somit finden wir Aluminium ( nicht nur aus Guss ) in der Küche.

Durch die Eigenschaft Wärme gut zu leiten sind viele Pfannen oder Töpfe aus Alu. Bevor man aber Aluminium-Guss zum Schrotthändler bringt sollte man auf die Reinheit achten. Also Kunststoffgriffe abbauen. Bei Wasserpumpen wird es etwas komplizierter denn die wellen sind aus Eisen. Es ist jedem selbst überlassen ob er sich die Arbeit macht und die Teile trennt.

Insgesamt werden jährlich 800.000 Tonnen Recycling-Aluminium eingesetzt, gegenüber 500.000 Tonnen Primär-Aluminium. In der EU werden insgesamt pro Jahr etwa 2,6 Millionen Tonnen Aluminium verarbeitet, mit ähnlichen Recyclingraten.

Tipp:

Viele Werkstätten machen sich kaum Gedanken um Ihren Schrott, die sind sogar froh darüber wenn einer vorbei kommt um diesen abzuholen. Fragen Sie ruhig mal bei einer Autowerkstatt nach und Sie werden sich wundern.

Alte Zylinderköpfe sird zum Beispiell aus Aluminium… bedenken Sie, falls Sie mit ihrem PKW unterwegs sind, alte Autoteile sind sehr schmutzig. Also eine Unterlage mitnehmen.

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